Psycho-Onkologie
Psycho-Onkologie bedeutet, Erkenntnisse aus dem Wissenschaftsgebiet der Psychologie in die Krebstherapie zu integrieren.
Psychotherapie für Gesunde zur Vorbeugung einer (psychischen oder somatischen) Erkrankung
Entwicklung einer positiven Lebenseinstellung- Motivation zu gesunder Lebensführung
- Aufbau von Selbstvertrauen
- eigene Grenzen wahrnehmen lernen
- Umgang mit der eigenen Verletzlichkeit, Endlichkeit
- Stressmanagement
Eine Untersuchung hat ergeben: Menschen mit mehr als einjähriger Therapieerfahrung erkranken später seltener an Krebs als Menschen ohne Therapieerfahrung.
Psychotherapie für von Krebs Betroffene
Dabei geht es zunächst um die mit der Erkrankung verbundenen Probleme und die davon nicht zu trennenden psychischen Erlebnisbereiche eines an Krebs erkrankten Menschen.
- Ich habe Krebs. Was bedeutet das für mich und mein Leben?
- Einstellung zum Leben und Sterben
- Vergangenheitskonflikte, die mit dem Krankheitsgeschehen verknüpft sind
- Zukunftsperspektiven
- Visualisierung neuer Ziele und Erforschung eigener Glaubenssätze
- Wahrnehmung und psychische Bewältigung therapeutischer Maßnahmen (Chemotherapie, Bestrahlung, chirurgische Eingriffe)
- Bedeutung und Umgang mit Schmerz und Schmerzerleben
- Wie reagiert meine Umgebung auf meine Erkrankung?
- Was kann ich tun, um nicht isoliert zu werden?
Die therapeutische Haltung
- die Therapeutin erkennt wertschätzend an, welche Leistung der Patient/die Patientin mit seiner/ihrer bisherigen Anstrengung, Verzicht oder Durchhaltevermögen vollbracht hat
- die Therapeutin ist nicht diejenige, die entscheidet, ob der Patient leben oder sterben will
- die Krankheit wird nicht bagatellisiert bzw. ihre Bedeutung abgeflacht
- der Patient/die Patientin entscheidet in jedem Augenblick selbst, was Thema der Sitzung ist und bis zu welchem Punkt gegangen wird
Therapie für Angehörige von Krebskranken
Die Konfrontation mit der eigenen Endlichkeit und Sterblichkeit ist oft „zu viel“ für Angehörige und Freunde von Menschen, die an Krebs erkrankt sind. Angst, Grauen und Hilflosigkeit treibt deshalb oft auch engere Freunde und Arbeitskollegen dazu, sich von den an Krebs erkrankten zurückziehen und damit das grundsätzliche Isolationsproblem noch zu verstärken.
Einstellung zum Leben und Sterben- Angst vor Krankheit, Tod und Verlust
- Konfrontation mit der eigenen Hilflosigkeit
- sich selbst besser verstehen lernen
- Selbstakzeptanz entwickeln und verstärken
- Erlebnisse aus der Vergangenheit, die wieder hoch kommen bearbeiten
- Gründe für Berührungsängste mit kranken Menschen erforschen
- Entdeckung und Aufbau der eigenen Lebensfreude
- Wie kann ich helfen?
Literatur:
- Lawrence LeShan: “Psychotherapie gegen den Krebs”, 1993
Zur Vereinbarung eines psychologischen Beratungsgesprächs kontaktieren Sie bitte Frau Mag. Verena Sternbach bei Act now Präventivmedizin.
Unbedingt zu empfehlen ist auf jeden Fall eine kostenlose Gesundenuntersuchung bei Herrn Dr. Gerald Seinost oder Herrn Dr. Josch Rieschl auch bei Act now Präventivmedizin.
